Ikra Benzin-Rasenmäher Lifestyle

© IKRA – Der IKRA IBRM 2351 Benzin-Rasenmäher

Der Frühlingsbeginn ist der richtige Zeitpunkt, um den Rasen für die kommende Gartensaison optimal vorzubereiten. Da für einen gepflegten Rasen regelmäßiges Mähen sehr wichtig ist, sollte auf den Rasenmäher besonderes Augenmerk gelegt werden. Besitzen Sie einen Garten mit einer großen Rasenfläche, ist ein Benzin-Rasenmäher eher für Ihre Ansprüche geeignet. Das Gerät bringt üblicherweise wesentlich mehr Leistung als ein elektrisch betriebener Rasenmäher und noch dazu wird das lästige Kabel eingespart. Doch worauf sollte man bei der Wahl des richtigen Rasenmähers achten? Falls Sie einen Benzin-Rasenmäher anschaffen wollen, sollten Sie ein paar wichtige Hinweise beachten.

1. Für die großen Rasenflächen

Bei einem Garten mit großen Flächen oder einem schwierigen Gelände mit zahlreichen Unebenheiten oder Steigungen sollte eher ein Benzin-Rasenmäher eingesetzt werden. Die meisten dieser Rasenmäher verfügen über widerstandsfähige Viertaktmotoren, die mit ihrer kraftvollen Motorleistung auch gut geeignet sind, höher gewachsenes Gras zu mähen. Abgesehen von Unterschieden in der Leistung und der Schnittbreite unterscheiden sich Benzin-Rasenmäher auch in ihrer Starttechnik:

Preiswertere Geräte sind mit einem Handstarter ausgestattet; durch kräftiges Ziehen der Starterleine wird das Gerät über die Starterwelle angeworfen. Qualitativ hochwertige Mäher verfügen über einen Elektrostarter. Dabei stellt ein eingebauter Akku die erforderliche Startenergie zur Verfügung und erleichtert das oftmals mühsame Ziehen der Starterleine. Hochwertige Benzin-Rasenmäher sind zusätzlich mit einem Radantrieb ausgestattet, der das Schieben des Mähers deutlich erleichtert. Benziner sind im Vergleich zu Elektro-Rasenmäher oder Akku-Rasenmäher oft nur in größerer Ausführung erhältlich. Die meisten Modelle besitzen Schnittbreiten zwischen 46 und 55 cm.

2. Die Vor- und Nachteile eines Benziners

2.1 Handling

IKRA Benzin-Rasenmäher HandlingEiner der unbestreitbar größten Vorteile des Benzin-Rasenmähers ist weitestgehend seine Unabhängigkeit. Man benötigt vor allem kein Stromkabel, das man hinter sich herziehen muss. Erforderlich ist lediglich eine ausreichende Menge an Kraftstoff und Durchhaltevermögen.

2.2 Leistungsfähigkeit

Ein zusätzlicher Vorteil eines Benzin-Rasenmähers ist, dass man relativ zügig auch große Rasenflächen mähen kann. Durch die hohe Kraft des Benziners lassen sich auch schwer zu mähende Bereiche bestens meistern. Da man keine Stromkabel beachten muss, kann man den Rasen auch in beliebiger Richtung mähen.

2.3 Lautstärke

Der Benzin-Rasenmäher ist deutlich lauter als ein Elektro- oder Akku-Rasenmäher. Damit ist das Gerät vor allem im städtischen Bereich mit entsprechender Rücksicht einzusetzen. Jedenfalls sollte man die vorgeschriebenen Ruhezeiten streng einhalten, um keinen Streit mit den Nachbarn zu provozieren.

2.4 Gewicht

Grundsätzlich kann man sagen, dass Benzin-Rasenmäher deutlich schwerer sind als alle anderen Arten von Rasenmäher. Auch bei diesen Geräten gilt, dass mit zunehmender Schnittbreite auch das Gewicht des Gerätes zunimmt. Bei schweren Geräten verfügen die Benziner deshalb über einen Radantrieb, was die Mäharbeit deutlich erleichtert. Je nach vorhandenem Budget sollte unbedingt auf einen Radantrieb geachtet werden.

2.5 Umweltfreundlichkeit

Motorisierte Rasenmäher stoßen natürlich Luftschadstoffe aus. Ein durchschnittlicher Benzinrasenmäher verbraucht pro Stunde etwa 0,6 bis 1 Liter Benzin. Das ist die Menge, die ein durchschnittlicher PKW im Leerlauf in derselben Zeit verbraucht. Manch älterer Benziner mit 2-Takt-Motor verbraucht pro Stunde sogar gleich viel Benzin wie ein PKW auf einer 150-Kilometer-Fahrt. Zusätzlich stößt er auch krebserregende Kohlenwasserstoffe aus.

2.6 Preis-Leistungs-Verhältnis

Diesbezüglich liegt der Benzin-Rasenmäher im Hintertreffen, denn Elektro- und Akku-Rasenmäher sind deutlich günstiger in der Anschaffung, bei den Folgekosten und bei den nötigen Wartungsarbeiten.

3. Wichtige Ausstattungsmerkmale

3.1 Schnittbreite

Hyundai Rasenmäher SchnittbreiteGrundsätzlich gilt: Je größer die zu bearbeitende Rasenfläche ist, desto größer sollte auch die Schnittbreite des Rasenmähers sein. Für mittelgroße und größere Flächen sollten Sie auf jeden Fall ein Gerät mit einer Schnittbreite zwischen 40 und 49 cm vorziehen. Als Faustregel gilt: Bei 46-50 Zentimeter Schnittbreite benötigt man etwa fünf bis sieben Minuten für 100 m² Rasen.

3.2 Schnitthöhenverstellung

Abhängig von der individuellen Witterung und der Jahreszeit sollte der Rasen unterschiedlich kurz geschnitten werden. Ein guter Benzin-Rasenmäher verfügt über eine variable Schnitthöheneinstellung. Gute Geräte warten mit einer 5- bis 7-fachen zentral verstellbaren Schnitthöheneinstellung auf.

3.3 Fangkorb

Als Faustregel gilt: Je geringer die Schnittbreite, desto kleiner ist das Volumen des Fangkorbes. Viele Modelle verfügen mittlerweile eine Füllstandsanzeige am Fangkorb, sodass man genau sehen kann, wann wieder entleert werden muss. Verfügt der Benzin-Rasenmäher über ein Mulch-Kit, so wird das fein geschnittene Gras als Naturdünger wieder auf dem Rasen verteilt.

3.4 Motorisierung

Die Motorisierung des Benzin-Rasenmähers ist ein wichtiger Indikator für die Leistungsfähigkeit des Gerätes. Besonders bei hohem und dichtem Gras muss der Mäher genügend Kraft anwenden, um den Mähvorgang erfolgreich abschließen zu können. Üblicherweise wird die Motorleistung durch die Hersteller in PS bzw. in kW angegeben.

4. Bekannte Hersteller

4.1 SABO

SABO wurde 1932 in Zeiten der Wirtschaftskrise von Heinrich Sanner und Walter Born gegründet. Damals lag das Hauptaugenmerk noch auf Mineralölprodukte und technische Neuheiten. Heute entwickelt das Unternehmen noch immer Premium Gartengeräte in Gummersbach (NRW). Die SABO-Maschinenfabrik ist mit seinen 120 Mitarbeitern fest in den US-amerikanischen John Deere Konzern eingebunden.

4.2 Honda

Der erste Honda Rasenmäher wurde bereits 1978 mit dem bekannten 4-Takt-Motor vorgestellt. Noch heute genießen die Motoren des Unternehmens einen sehr guten Ruf und stehen vor allem für Langlebigkeit und Zuverlässigkeit. Die Motoren unterbieten laut eigener Aussagen, dank der ausgereiften Vergasertechnik, die weltweit strengste Abgasnorm CARB (Kalifornische Umweltschutzbehörde) um bis zu 43%.

Benzin-Rasenmäher

4.3 Viking

Das Unternehmen hinter der Marke Viking wurde bereits 1981 in Österreich gegründet. Zum Unternehmensstart lag der Hauptschwerpunkt auf der Produktion von Garten-Häcksler. Nur 3 Jahre später wurden die erste Rasenmäher-Linie vorgestellt. Mittlerweile gehört das Unternehmen zur STIHL Gruppe und sieht sich selbst als Premiummarke mit dem Leitspruch „Aus Freude am Rasen“.

4.4 AL-KO

AL-KO wurde bereits 1931 im bayerisch-schwäbischen Großkötz gegründet. Heute zählt das Unternehmen nach eigenen Angaben zu den Global Playern unter den deutschen Mittelständlern. Heute ist die AL-KO Kober Group ein Teil des Primepulse Verbunds und beschäftigt Mitarbeiter in über 20 Ländern auf der ganzen Welt verteilt.

5. Die regelmäßige Wartung der Motoren

Benzin-Rasenmäher mit 4-Takt-Motoren sollten Sie einmal im Jahr warten. Einige wenige und vor allem einfache Wartungsschritte reduzieren die Emissionen und den Benzinverbrauch des Gerätes um etwa 30 bis 50 Prozent.

Motor von Briggs & StrattonEinmal im Jahr oder, falls Sie öfters mähen, nach 25 Betriebsstunden ist es erforderlich, das Motoröl zu erneuern. Sie können es einfach absaugen und entsorgen. Füllen Sie danach die vom jeweiligen Hersteller angegebene Ölspezifikation und -menge ein. Zeigt die Zündkerze eine Verrußung, sollten Sie diese ebenfalls wechseln. Abschließend sollten Sie etwa alle 25 Betriebsstunden den Luftfiltereinsatz durch einen neuen ersetzen.

Alternativ können Sie ihren Benziner auch zur Wartung in ein Fachgeschäft bringen. Je nach Leistungen die hier vollbracht werden, kostet solch eine Inspektion mit Öl-, Zündkerzenwechsel und Co. zwischen 40 und 80 Euro.

6. Häufig gestellte Fragen – FAQ

Wie entsorgt man den alten Rasenmäher?

Grundsätzlich lassen sich Rasenmäher in Deutschland kostenlos auf einem Wertstoff- oder Recyclinghof entsorgen. Elektrobetriebene Rasenmäher zählen dabei als Elektroschrott genauso wie Mikrowellen oder Kaffeemaschinen. Benzin-Rasenmäher gelten als Metallschrott. Bei solch einem Modell müssen in aller Regel weder Kraftstoff noch Öl selbst abgelassen werden.

Der Benzin-Rasenmäher springt nicht an, was kann ich tun?

Das kann natürlich unterschiedliche Ursachen haben. Am häufigsten tritt die Störung wohl bei einer defekten Zündkerze oder fehlendem Sprit auf. Weiterhin kann auch ein verdreckter Luftfilter, blockierte Messer oder eine zu lange Standzeit die Ursache sein. Im letzten Fall hilft zumeist ein mehrfaches Probieren, damit der Rasenmäher anspringt. Abhilfe schafft oftmals auch die Betriebsanleitung, sofern diese noch auffindbar ist.

Welcher Kraftstoff gehört in den Tank?

Das kommt darauf an. Eine genaue Empfehlung welches Kraftstoffgemisch das richtige ist, findet man zumeist auf den offiziellen Internetseiten des Motorenherstellers.

Auf welche Seite kann ich den Rasenmäher kippen?

Das kann man so pauschal nicht sagen. Vielmehr gibt die Position der Zündkerze Aufschluss darüber, auf welche Seite der Rasenmäher gekippt werden sollte. Als grundlegenden Richtwert kann man sagen, dass die Zündkerze beim Kippen immer in Richtung nach oben zeigen sollte. Neigt sich die Zündkerze in Richtung Boden, läuft Öl aus.

Wie lagere ich den Rasenmäher im Winter richtig?

Um den Benzin-Rasenmäher fit für den Winter zu machen, sollten ein paar Dinge erledigt werden. Zuallererst sollte kein Rest-Kraftstoff im Tank sein. Er verliert über den Winter seine Zündfähigkeit, was zu Problemen im Frühjahr führen kann. Natürlich sollte das Chassis und das Messerwerk von Grasresten und anderem Dreck befreit werden. Zuletzt sollte ein geeigneter Stellplatz gefunden werden. Der Rasenmäher sollte trocken und staubgeschützt stehen. Modelle mit Starterbatterie sollten außerdem frostfrei untergestellt werden.

Benzin ist über den Rasenmäher gelaufen, was tun?

Sollte der Kraftstoff beim Einfüllen daneben gelaufen sein, sollten sie keinesfalls den Motor starten. Der ausgetretene Kraftstoff sollte mit einem Bindemittel oder einem Lappen aufgesaugt und sachgemäß entsorgt werden. Erst danach sollte man einen Zündversuch starten. Ein kleiner Trichter kann beim nächsten Einfüllen Abhilfe schaffen.